Umwelt & Nachhaltigkeit

Foto von der Verleihung der ÖKOPROFIT-Auszeichnung zeigt Alexandra Eller, Karmen Dominko, Wolfgang Malik, Lisa Rücker, Gerhard Widmann und Georg Schlagbauer.
Foto: Stadt Graz/ Foto Fischer. ÖKOPROFIT-Auszeichnung: (v.l.) Alexandra Eller, Karmen Dominko, Wolfgang Malik, Lisa Rücker, Gerhard Widmann, Georg Schlagbauer.

Auf dem Flughafen Graz hat der bewusste Umgang mit Natur und Umwelt einen fixen Platz in der Unternehmensstrategie. Ein kooperatives Miteinander mit Anrainern und MitarbeiterInnen ist nachhaltig in der Unternehmensphilosophie verankert.

Handeln für die Zukunft

Natur und Umwelt müssen für nachfolgende Generationen erhalten werden. Am Flughafen Graz werden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um diesem Auftrag nachzukommen.

Bereits zum 16. Mal wurde dem Flughafen Graz die begehrte ÖKOPROFIT-Auszeichnung verliehen, für sein Engagement und die Umsetzung von umweltauswirkenden Maßnahmen. ÖKOPROFIT ist ein Kooperationsprojekt zwischen Gemeinden und der Wirtschaft, um natürliche Ressourcen zu schonen und die Belastung der Umwelt zu reduzieren. Ziel ist eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in einer Region.

Ing. Georg Schlagbauer, Umweltbeauftragter des Flughafen Graz, und sein Team engagieren sich aktiv für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt.

Maßnahmen am Flughafen Graz

Entsprechend verantwortungsvoll wurden auch 2013 wieder wichtige Akzente gesetzt.

  • Intelligente Zähler
    Im Fluggastgebäude wurden zwei Hauptverteiler für die elektrische Energie saniert. Im Zuge dieser Erneuerung wurden intelligente Zähler eingebaut, die Energieflüsse besser darstellen.

  • Beleuchtung  - Stromersparnis: 10.100kWh/a und 3,7t CO2 oder 60%.
    Die Beleuchtung der Vordächer von Feuerwehrgebäude und Frachtgebäude wurde auf LED Leuchtmittel und LED Strahler umgestellt.

  • Wärmedämmung
    Das Dach eines Verwaltungsgebäudetraktes wurde im Zuge von Sanierungsarbeiten mit einer verbesserten Wärmedämmung versehen. Dadurch werden die Energiekosten für die Heizung deutlich gesenkt.

  • Arbeitsplatzevaluierung
    Im Zuge der laufenden Verbesserung der Arbeitsplatzsicherheit lag der Schwerpunkt 2013 bei der Evaluierung von Arbeitsplätzen in der Höhe (z.B. Dächer, Lichtmasten, Tower) bzw. in der Tiefe (z.B. Gruben, Schächte, Behälter). Die daraus abgeleiteten Maßnahmen wie Setzen mobiler Anschlagpunkte zur stationären Absturzsicherung auf Dächern, Anschaffung eines Gerätes für die Freimessung von Schadstoffen bei geplanten Einstiegen in Schächte oder Schulung und Unterweisung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum sicheren Arbeiten in diesen gefährlichen Bereichen wurden ebenfalls 2013 Zug um Zug umgesetzt.
Letzte Änderung: 13.08.2014 um 13:33 Uhr