22.11.2012 16:03
Wolfgang Malik, Georg Bliem, Renate Moser, Peter Oncken und Gerhard Widmann mit Torte

Foto: Flughafen Graz. Pressekonferenz am Flughafen. DI Wolfgang Malik, Vorstandsvorsitzender der Holding Graz; Georg Bliem, Geschäftsführer Steiermark Tourismus; Renate Moser, Gründerin und Geschäftsführende Gesellschafterin der InterSky; Peter Oncken, Geschäftsführender Gesellschafter der InterSky und Mag. Gerhard Widmann, Geschäftsführer des Flughafen Graz.

InterSky Expansion in Graz mit Fortschritten!

Graz, 22. November 2012 – InterSky Expansion in der Steiermark macht Fortschritte. Gute Vorausbuchungslage für die Strecke Graz - Zürich sowie zwischen Graz und Friedrichshafen. Enge Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft, Land und Tourismus geplant.

Wie vor wenigen Wochen bekannt wurde, expandiert die Regional-Fluggesellschaft InterSky kräftig in der Steiermark: Ab Januar 2013 wird die Strecke Graz – Zürich mit vorerst zwei Tagesrand-Verbindungen pro Tag aufgenommen. Zusätzlich wird erstmalig die Strecke zwischen Graz und Mailand (Bergamo) täglich bedient. Die Flüge finden täglich am frühen Nachmittag statt. Ab Friedrichshafen entsteht eine tägliche Tagesrandverbindung nach Graz, die von der Wirtschaft im Bodenseeraum schon seit Jahren gewünscht wurde. Geflogen wird auf allen Strecken ausschließlich mit der bewährten Dash8–300Q, die über 50 Sitzplätze verfügt.

Mit der Eröffnung der zahlreichen neuen Strecken ab Graz verstärkt sich das Engagement der Regional-Fluggesellschaft InterSky in Österreich deutlich. Peter Oncken, geschäftsführender Gesellschafter der InterSky hält fest: „Wir waren schon seit geraumer Zeit im Gespräch mit dem Flughafen Graz für einen Ausbau unseres Streckennetzes ab Sommer 2013.“

Roger Hohl, Leiter Verkauf & Marketing bei InterSky zeigt auf: „Die Vorausbuchungszahlen für die Strecke nach Zürich zeigt bereits in den ersten Wochen erfreuliche Fortschritte. Auch die neu geschaffene Tagesrandverbindung zwischen Friedrichshafen und Graz findet vor allem bei den Geschäftsreisenden großen Anklang. Noch stärker ausbaufähig ist derzeit die Buchungslage für die neue Strecke zwischen Graz und Mailand. Es war uns jedoch von Anfang an bewusst, dass eine komplett neue Strecke eine etwas längere Anlaufzeit benötigt bis diese das Bewusstsein und die Akzeptanz im Markt erlangt. Mit unserem Ausbau in der Steiermark steigert die InterSky das Flugprogramm bzw. Produktion ggü. Vorjahr um kräftige 38%.“

Renate Moser, Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der InterSky bemerkt dazu: „Es ist mir eine große Freude, in der Steiermark so stark zu expandieren. Um eine reibungslose Einführung der Strecken zu gewährleisten, sowie dauerhaft und nachhaltig wirtschaftlich die Strecken zu betreiben, benötigen wir eine enge Kooperation mit der hiesigen Wirtschaft, dem Land und dem Tourismus.“

Gerhard Widmann, Geschäftsführer am Flughafen Graz: „Der Ausbau der Linienverbindungen zu den großen Umsteigeflughäfen Mitteleuropas sowie zu Flugzielen, die für Wirtschaft und Tourismus gleichermaßen interessant sind, ist eines unserer wichtigsten Ziele“, erklärt Mag. Gerhard Widmann, Geschäftsführer des Flughafens Graz. „Die Luftfahrt fliegt derzeit durch schwierige Zeiten; vor diesem Hintergrund ist das Engagement der InterSky, besonders hoch zu bewerten!“

DI Wolfgang Malik, Vorstandsvorsitzender der Holding Graz: „Mit den neuen Flügen der InterSky bietet der Flughafen Graz ab Jänner rund 100 Flüge (!) pro Woche zu den wichtigen Umsteigeflughäfen Zürich, Frankfurt, Wien, München und Berlin an! Ich bin stolz auf diese Entwicklung und freue mich, dass es eine österreichische Regionalfluglinie ist, die diesen Mut und diese Kraft für Neues hat!“

Georg Bliem, Geschäftsführer Steiermark Tourismus, erfreut: „Die Schweiz ist für die Steiermark ein Hoffnungsmarkt, vor allem für Urlaube rund um Thermen, Wein und Graz sowie im Businessgastsegment. Die langwierige Anreise wird durch die neue InterSky-Flugverbindung zu dem mehr als vernünftigen Preismodell sehr erleichtert. Und nachdem wir die Marketingkraft für Italien, vor allem für den Bereich Mailand und Bergamo aufgrund der guten Entwicklung beibehalten, kommt uns die neue Mailand-Verbindung auch sehr zupass.“

MMag. Dieter Hardt-Stremayr, Geschäftsführer Graz Tourismus: „Die nun von der InterSky angeflogenen Ziele haben wir uns immer gewünscht. Nun liegt es an uns, gemeinsam zu zeigen, dass diese Strecken dauerhaft funktionieren können. Darauf freuen wir uns!“

Hans Rudolf Wöhrl, als Geschäftsführer der INTRO–Gruppe (48 % Gesellschafter an InterSky) zum Thema Regionalflugverkehr: „Der unabhängige Regionalflugverkehr stand in den letzten 10 Jahren etwas im Abseits. Zum einen weil viele große Fluggesellschaften versuchten, auch in diesem Marktsegment Fuß zu fassen, zum anderen weil Billigflieger eine starke Präsenz auch in der Provinz aufbauen wollten. Doch jetzt dreht sich das Ganze wieder, weil der Betrieb von Flugzeugen mit weniger als 100 Plätzen beispielsweise für Lufthansa und andere Airlines nur wirtschaftlich zu vertreten ist, wenn er zu den eigenen Drehkreuzen führt, damit viele Passagiere auf die Langstrecke umsteigen und auch Billigflieger mit sehr günstigen Preisen ihre großen Flugzeuge nicht überall füllen können. Wir waren ab 1980 Pioniere des Regionalverkehrs (NFD – Eurowings), haben uns aber dann vorübergehend aus diesem Markt zurückgezogen. Nachdem wir dba, gexx und LTU saniert und an Airberlin verkauft haben, kommen wir jetzt mit großer Freude und Begeisterung dorthin zurück, wo wir schon einmal sehr erfolgreich waren. InterSky ist eine kleine aber feine Airline mit einem hochmotivierten Team. Dort macht das Arbeiten und das Fliegen einfach wieder Spaß!“