Flughafen Graz
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Urlaub und Sicherheit!


Damit die Erholung im Urlaub nicht verpufft, starten Polizei und der Flughafen Graz eine Kriminalpräventionsoffensive um Langfingern, Einbrechern und Gaunern keine Chance zu geben.


„Flughäfen und das Thema Sicherheit sind untrennbar miteinander verbunden“ erklärt Mag. Gerhard Widmann, Geschäftsführer des Flughafens Graz. „Alleine aus dieser Tatsache heraus hätten wir diese Kriminalpräventionsoffensive der Polizei nach Kräften unterstützt. Vor allem aber ist die Aktion „Sicher in den Urlaub“ ein hilfreiches Service für unsere Fluggäste“.

Kriminalisten des Landeskriminalamtes Steiermark werden in der Abflughalle des Grazer Flughafens an drei Wochenenden,

25. – 27. Juni, 02. – 04. Juli und 09. – 11. Juli 2009,
jeweils von Donnerstag bis Samstag in der Zeit von
09:00 – 17:00 Uhr,

Beratungs- und Informationsgespräche für Fluggäste und Interessierte durchführen.


Sicherheitstipps

Vor dem Urlaub:
Kurz vor einem Urlaub lassen sich umfangreiche Sicherungsmaßnahmen kaum noch realisieren. Planen Sie rechtzeitig, damit Sie im Zuge der Abreise nicht alle Sicherheitsaspekte vernachlässigen.
Gekippte Fenster und Terrassentüren sind geradezu eine Einladung für Diebe. Lediglich ins Schloss gezogene Türen stellen kaum ein Hindernis dar. Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit stets verschließen und die Haustür zweifach abschließen.
Alle Hinweise, die darauf hindeuten, dass die Wohnung oder das Haus unbewohnt sind, sind zu vermeiden. Ständig heruntergelassene Rollläden, zugezogene Vorhänge, überquellende Briefkästen oder verräterische Anrufbeantworteransagen - "Wir sind im Urlaub" - sind Indizien nach denen Einbrecher Ausschau halten. Auch der ungemähte Rasen könnte signalisieren: Hier ist niemand zu Hause.
Teilen Sie nicht allen Mitmenschen mit, dass Sie verreisen.
Stellen Sie rechtzeitig Nachsendeanträge für Post und Zeitungen.
Ratsam ist es, Freunde, Verwandte, Bekannte oder Nachbarn zu bitten, das Haus oder die Wohnung während der Abwesenheit bewohnt aussehen zu lassen, indem sie den Briefkasten leeren sowie Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher zu unregelmäßigen Zeiten betätigen. Erfahrungen der Polizei zeigen, dass eine aufmerksame Nachbarschaft entscheidend hilft, ungebetene Gäste von der Wohnstätte fernzuhalten.
Ungesicherte Mülltonnen, Leitern oder Gartenmöbeln sind für Einbrecher geradezu eine Einladung übers Fenster oder Balkon in die Wohnstätte einzusteigen.
Unterbrechen Sie die Stromzufuhr für Außensteckdosen.
Lassen Sie keine Zweitschlüssel für Auto, Eingangstür oder Garage ungesichert im Haus liegen. Deponieren Sie diese und alles Wertvolle in einem Tresor, in einem Bankschließfach oder bei Angehörigen.
Fertigen Sie von Schmuck, Unterhaltungselektronik und wertvollen Gegenständen Fotos an, das hilft der Polizei bei der Wiederbeschaffung und dient auch als Eigentumsnachweis.


Unterwegs und am Flughafen:
Unabhängig vom Reiseziel müssen Reisende immer einen gültigen Personalausweis
oder Reisepass mitführen, um sich bei eventuellen Kontrollen ausweisen zu können. Detaillierte Auskünfte über die Einreisebestimmungen der einzelnen Länder erteilen die Botschaften, Konsulate und Bezirkshauptmannschaften.
In öffentlichen Verkehrsmitteln, am Bahnhof oder am Flughafen, überall dort wo Gedränge herrscht, müssen Sie mit Taschendieben rechnen.
Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere sollten in verschlossenen Innentaschen der Kleidung, in einem Brustbeutel oder einer Gürtelinnentasche dicht am Körper getragen werden.
Handtaschen und Kameras sollten immer bei sich getragen werden und nicht abgelegt oder an die Stuhllehne gehängt werden.
Lassen Sie ihr Gepäck und Ihre Wertsachen nie unbeaufsichtigt stehen.
Laut einer EU-Verordnung dürfen auf Flugreisen nur noch Flüssigkeiten oder ähnliche Konsistenzen
z. B. Gels, Shampoos, Deos, Suppen, Zahnpasta, Cremes etc. im Handgepäck mitgenommen werden, deren Einzelbehältnisse 100 ml nicht übersteigt. Die maximale Flüssigkeitsmenge ist auf 1 Liter pro Passagier begrenzt. Alle Einzelbehältnisse müssen in eine durchsichtige, mit einem integrierten Verschlusssystem ausgestattete Plastiktüte mit maximal 1 Liter Fassungsvermögen gepackt werden, die bei der Sicherheitskontrolle vorzuweisen ist.
Während der Reise benötigte Medikamente dürfen auch bei Überschreiten der Höchstmenge von 100 ml im Handgepäck ebenso mitgenommen werden. Babynahrung ebenfalls, allerdings muss das Kleinkind auch tatsächlich mitfliegen. Gegebenfalls muss ein Nachweis z. B. durch ärztliche Atteste, Rezepte, Plausibilität, Beschreibung der Notwendigkeit etc. über die Notwendigkeit der Mitnahme dieser Flüssigkeit durch den Reisenden vorgelegt werden können.

Scheren und Messer dürfen mit einer Klingenlänge bis sechs Zentimeter im Handgepäck ebenso mit an Bord des Flugzeuges mitgenommen werden. Detaillierte Informationen liegen in der Fluggasthalle auf oder können im Internet unter www.flughafen-graz.at abgerufen werden

Am Urlaubsort:
Geben Sie Zahlungsmittel, Papiere und Wertsachen zum Schutz vor Dieben schon aus Haftungsgründen stets in die Verwahrung des Hotels.
Handtaschenräuber entreißen ihre Beute besonders oft vom fahrenden Moped oder
Motorrad aus, was zu gefährlichen Stürzen führen kann. Daher gehen Sie, wenn möglich, in Gruppen und verhalten Sie sich möglichst unauffällig.
Fallen Sie nicht auf Ablenkungsmanöver, wie Anrempeln oder Überschütten mit Flüssigkeiten, herein. Diebe arbeiten sehr trickreich.
Seien Sie vorsichtig bei Einladungen von Fremden und übereilten „Freundschaften“. Hinterfragen Sie auch ungewöhnliche Verhaltensweisen oder eine scheinbare Hilfsbereitschaft.
Behalten Sie beim Bezahlen Ihre Kreditkarte immer im Auge, Kriminelle können Kreditkarten sehr schnell kopieren.
Vorsicht vor Falschgeld: Tauschen Sie fremde Währungen nur in Geldinstituten oder Hotels.
Achten Sie auf Ihre Wohnungsschlüssel. Diebe könnten sie zusammen mit Ihren Ausweispapieren nach Hause senden. Ein Komplize kann sich dann ungehinderten Zutritt zu Ihrer Wohnstätte verschaffen.
Eintrittskarten, echte Antiquitäten und besonders billige Markenwaren wie Uhren, Schmuck, Kleidung oder Parfum von „fliegenden Händlern“ sind immer riskant. Eintrittskarten können gefälscht sein, „Antiquitäten“ sind üblicherweise billige Imitationen und „Markenerzeugnisse“ falsche „Blenderware“
Fallen Sie nicht auf Landsleute herein, denen Sie mit Geld aus einer angeblichen Notlage helfen sollen. In echten Notfällen helfen Automobilclubs und die österreichischen Auslandsvertretungen weiter.
Vorsicht vor Drogendealern. Urlauber werden beispielsweise gerne gebeten, Gepäckstücke, Pakete oder Taschen "für Freunde" mit nach Österreich zu nehmen oder „einfach nur durch die Zollkontrolle zu tragen.

 
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Abflug    
Flug-Nr. nach plan. erw.  
LH 2345 München 17:00  
OS 978 Wien 18:45  
XQ 677 Antalya 19:15  
LH 1265 Frankfurt 19:20  
Ankunft    
Flug-Nr. von plan. erw.  
LH 2344 München 16:30 16:24 
HG 3191 Las Palmas 16:50 16:10 
OS 977 Wien 18:05  
XQ 676 Antalya 18:30  
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4.2.2012
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